Sport
Aktualisiert am 23. Juni 2026, 00:00 UTC

Tessa Wullaert sagt, sie kehrt bei der Suche nach ihrem nächsten Club nicht nach Belgium zurück

Aktualisiert am 23. Juni 2026, 00:00 UTC — Brussels: Die belgische Kapitänin Tessa Wullaert ist derzeit ohne Club und hat HLN gesagt, dass sie noch nicht nach Belgium zurückkehrt; sie erklärte, sie habe weiterhin Ambitionen und Energie für einen weiteren Schritt im Ausland. HLN berichtete über diese Transferhaltung; Inter hatte zuvor ihren Wechsel 2024 nach Milan mit einem Vertrag bis 2026 bekannt gegeben; UEFA führt sie unter den seltenen europäischen Spielerinnen, die mehr als 100 Länderspieltore erzielt haben.

Belgium Impulse Editorial·23 June 2026·1 min read·4 sources
Key signal

Die Entscheidung ist zunächst aus fußballerischer Sicht wichtig. Wullaert bleibt eine profilierte Stürmerin, und ihr nächster Club prägt ihren Spielrhythmus, ihre europäische Sichtbarkeit und ihre Führungsrolle bei den Red Flames. Für belgische Fans verzögert sich damit auch die Rückkehr der vermarktungsstärksten Fußballerin des Landes in den heimischen Wettbewerb.

Tessa Wullaert ist Belgiums bekannteste Fußballerin, Kapitänin der Red Flames und Rekordtorschützin der Nationalmannschaft. Die unmittelbare Geschichte ist eine Entscheidung auf dem Transfermarkt: Nachdem ihre Zeit bei Inter Milan ihr vertragliches Ende erreicht hat, lässt Wullaert die belgische Liga vorerst außen vor und sucht nach einem Projekt, das zu ihrem Niveau und ihrer Rolle passt.

Background

Wullaerts Karriere wurde ebenso im Ausland wie zu Hause aufgebaut. Sie hat für Standard, Anderlecht, Wolfsburg, Manchester City, Fortuna Sittard und Inter gespielt, ein Weg, der zeigt, wie belgische Spitzenspielerinnen im Frauenfußball häufig größere ausländische Ligen für Gehalt, Infrastruktur und europäischen Wettbewerb benötigen.

OIS Intelligence

Impact

Regional — Flanders hat die engste Verbindung zum Publikum, weil Wullaert flämisch ist und die Geschichte über niederländischsprachige Sportberichterstattung bekannt wurde. Die Wirkung bleibt sportlich, nicht regionalpolitisch.

Opposing perspectives

  1. Wullaert und ihre Vertreter

    Wullaerts Seite stellt die Entscheidung als Frage sportlicher Ambition dar: Sie behandelt eine Rückkehr nach Belgium nicht als Standardoption und möchte ein Clubumfeld, das sie nach Inter wettbewerbsfähig hält.

  2. Akteure der belgischen Frauenliga

    Heimische Clubs und Ligavermarkter gewinnen durch eine Spielerin mit Wullaerts Profil an Sichtbarkeit, sodass ihre fortgesetzte Abwesenheit einen der stärksten kommerziellen und sportlichen Namen Belgiums außerhalb des lokalen Wettbewerbs hält.

Sources & evidence