Texas DPS sagt, bei Schießerei in Midland seien keine Beamten verletzt worden
Die Behörden in Texas sagen nun, dass bei der Schießerei am Freitag in Midland keine Polizeibeamten unter den Verletzten waren. Dieses Detail präzisiert den Polizeieinsatz, nachdem frühere Berichte beschrieben hatten, dass Beamte unter Beschuss festsaßen. Der Midland Reporter-Telegram berichtete unter Berufung auf das Texas Department of Public Safety, dass neben dem Schützen eine Person getötet und neun weitere verletzt wurden, wobei keine Beamten in dieser Verletztenzahl enthalten seien. Die Associated Press berichtete gesondert unter Berufung auf Midland Police Chief Greg Snow, dass mehrere Beamte hinter Streifenwagen festgesetzt gewesen seien, bevor ein gepanzertes Fahrzeug half, sie herauszuholen, dass aber keine Beamten angeschossen worden seien. Die Aktualisierung grenzt einen Teil der weiterhin laufenden Darstellung des Angriffs auf der West Wall Street ein, wo die Polizei sagt, Victor Mata Villarreal habe auf Beamte und Passanten geschossen, bevor er sich in einer verlassenen Tierklinik verbarrikadiert habe und später tot aufgefunden worden sei.
Für Leserinnen und Leser von Belgium Impulse, die größere Sicherheitsvorfälle in den USA verfolgen, trennt das neue Detail die Gefährdung von Beamten von bestätigten Opfern: Die Behörden sagen, Beamte seien unter Beschuss geraten und hätten herausgeholt werden müssen, seien aber nicht zu den Verletzten gezählt worden. Das ist relevant, weil frühe Berichte über aktive Schützen sich häufig ändern, während Polizei, Krankenhäuser und Staatsanwälte Lageberichte, medizinische Aktualisierungen und Zeugenaussagen abgleichen. Die Entwicklung hilft internationalen Leserinnen und Lesern zudem, das Ausmaß des Polizeieinsatzes zu verstehen, ohne die Opferzahl aufzublähen.
Midland (eine Stadt in West Texas in der Ölregion Permian Basin mit etwa 140.000 Einwohnern) war Schauplatz der Schießerei vom 12. Juni auf der West Wall Street. Das Texas Department of Public Safety, kurz DPS (die für öffentliche Sicherheit zuständige landesweite Behörde von Texas), gehört zu den Behörden, die offizielle Informationen zu dem Fall geben. Die Texas Rangers (die staatliche Ermittlungsabteilung innerhalb des DPS) übernehmen auf Ersuchen der Polizei von Midland Teile der Untersuchung. Midland Police Chief Greg Snow ist der örtliche Polizeichef, der beschrieb, dass Beamte während des Schusswechsels hinter Streifenwagen festsaßen. Victor Mata Villarreal (laut Behörden ein 45-jähriger Einwohner von Odessa) war gesucht worden, nachdem die Polizei gesagt hatte, er habe bei einer Verkehrskontrolle am 10. Juni auf einen Beamten aus Midland geschossen. Midland Memorial Hospital (das wichtigste Krankenhaus der Stadt) behandelte Opfer und meldete später die verbleibenden stationären Aufnahmen.
Background
Midland und das benachbarte Odessa waren bereits Schauplatz einer weiteren schweren Schießerei am 31. August 2019, als ein Schütze nach einer Verkehrskontrolle im Gebiet Midland-Odessa sieben Menschen tötete und mehr als 20 verletzte, laut früheren offiziellen Angaben und Medienberichten. Texas stand außerdem wegen der Reaktion der Strafverfolgungsbehörden auf Massenschießereien stark in der Kritik, besonders nach dem Angriff vom 24. Mai 2022 auf die Robb Elementary School in Uvalde, bei dem Prüfberichte des Bundesstaats und des Bundes Verzögerungen beim Vorgehen gegen den Schützen kritisierten. Die Aktualisierung aus Midland ist enger gefasst: Sie betrifft Verletzungen von Beamten, deren Herausbringen und den Ablauf des Einsatzes.
Sources & evidence
- Midland Reporter-Telegram · 2026-06-12
- Associated Press · 2026-06-13
- Al Jazeera · 2026-06-12
- The Guardian · 2026-06-12
- Midland Reporter-Telegram · 2026-06-11
- The Violence Prevention Project