Will Brussels’ €750,000 Connect funding make Dutch-language schools easier for vulnerable families?
VRT NWS
Brussels
Bildung in Brussels

Macht die Connect-Förderung von 750.000 Euro den Zugang zu niederländischsprachigen Schulen in Brussels für benachteiligte Familien einfacher?

Brussels stellt erneut 750.000 Euro für Connect bereit, ein Projekt der Vlaamse Gemeenschapscommissie, das benachteiligten Familien hilft, sich im niederländischsprachigen Bildungswesen in der Brussels-Capital Region zurechtzufinden. Die Entscheidung ist mehr als eine einzelne Subventionszeile: Für viele in Belgien ansässige Eltern, darunter internationale Familien und Familien aus EU-Institutionen, die sich für lokale Schulen statt für europäische oder private Schulen entscheiden, geht es beim Schulzugang in Brussels nicht nur um Sprache, sondern auch um Papierkram, Vertrauen, unbezahlte Rechnungen, Nachmittagsbetreuung und darum, zu wissen, wen man anrufen kann, wenn ein Kind Schwierigkeiten hat. Die direkte Zielgruppe ist jedoch nicht die Expatriate-Blase. Im Zentrum steht das niederländischsprachige Schulnetz in Brussels, in dem viele Kinder in mehrsprachigen Haushalten aufwachsen und Armut die normale Teilhabe am Schulleben erschweren kann. Connect soll Unterstützung näher an das Schultor bringen, damit Eltern nicht allein den richtigen Kanal für Sozialhilfe, Bildung oder Sprache finden müssen.

Belgium Impulse Editorial·11 June 2026·2 min read·4 sources
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Für Eltern in Brussels lautet die praktische Frage, ob Unterstützung dort ankommt, wo sie bereits sind: in der Schule. Eine Familie braucht möglicherweise Hilfe dabei, eine Schulrechnung zu verstehen, Unterstützung zu beantragen, Sprachförderung zu organisieren, ein CLB zu kontaktieren oder ein Kind weiter an kostenpflichtigen Aktivitäten teilnehmen zu lassen. Für Schulteams kann Connect die Belastung verringern, informell als Sozialarbeiter zu handeln, ohne die Rolle der Schule als vertrauenswürdigste Kontaktstelle zu beseitigen. Für die Stadt prüft die Politik, ob niederländischsprachige Bildung in einer mehrsprachigen Hauptstadt mit hoher Armutsquote zugänglich bleiben kann, statt zu einem System zu werden, in dem sich nur gut informierte Familien sicher zurechtfinden.

Der Beitrag betrifft Connect, eine von der VGC unterstützte Initiative an niederländischsprachigen Schulen in Brussels. VRT NWS berichtete, dass Brussels erneut 750.000 Euro für benachteiligte Kinder im niederländischsprachigen Bildungswesen freigibt. Das Onderwijscentrum Brussel, das Bildungsunterstützungszentrum der VGC, sagt, das Projekt werde für das Schuljahr 2026-2027 verlängert und solle Eltern über die Schulen ihrer Kinder unterstützen, mit besonderem Augenmerk auf Familien, die mit größeren Schwierigkeiten konfrontiert sind. Die genannten institutionellen Akteure sind die Vlaamse Gemeenschapscommissie, VGC-Bildungsmitglied Dirk De Smedt, VGC-Kollegiumsvorsitzende Elke Van den Brandt, das Onderwijscentrum Brussel, Schulteams, Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Organisationen, die zu Schulkosten und Armut arbeiten, wie vzw Krijt.

Background

Niederländischsprachige Bildung in Brussels hat seit Langem eine Doppelrolle: Sie ist Teil der verfassungsrechtlichen Verantwortung der Flämischen Gemeinschaft, funktioniert aber auch als lokaler öffentlicher Dienst in einer Stadt, in der viele Schülerinnen und Schüler nicht aus niederländischsprachigen Familien kommen. Das unterscheidet Brussels von den meisten Teilen Flanderns. Sprachförderung, Armutsbekämpfung, Elternpartnerschaft und Schulkapazität sind keine Nebenthemen; sie sind strukturelle Bedingungen dafür, ob das Netz funktioniert. Das VGC-Abkommen 2026-2029 verknüpft Lernen in Brussels ausdrücklich mit der Bekämpfung der Auswirkungen von Armut, Schulabbruch und Druck auf Schulteams.

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Impact

Regional — Die Wirkung konzentriert sich auf die Brussels-Capital Region, insbesondere auf niederländischsprachige Schulen in mehrsprachigen Vierteln und Vierteln mit niedrigerem Einkommen. Sie dürfte am sichtbarsten im Eltern-Schule-Kontakt, bei der Weitervermittlung an Unterstützungsdienste, bei Schulgebührenregelungen und bei der Vermeidung vermeidbarer Entfremdung vom Schulleben werden.

Opposing perspectives

  1. VGC-Bildungsführung

    Dirk De Smedts Darstellung lautet, dass Bildung in Brussels ein Weg zu Chancengleichheit ist, aber nur, wenn Schulen dort gezielte Unterstützung erhalten, wo der Druck am größten ist. Aus dieser Sicht ist Connect keine Wohltätigkeit am Rand des Bildungswesens; es ist Teil davon, Lernbedingungen in einer Stadt praktikabel zu machen, in der Sprache, Armut und Familienverwaltung häufig ineinandergreifen.

  2. Onderwijscentrum Brussel und Fachkräfte der Schulunterstützung

    OCB rahmt das Thema aus der Perspektive des Klassenzimmers und des Elternkontakts. Es sagt, der sprachliche Hintergrund oder die sozioökonomische Situation von Kindern dürfe kein Hindernis für eine erfolgreiche Schullaufbahn sein. Das ist eine lokalere Lesart als eine allgemeine Geschichte über Bildungsbudgets: Das Problem ist nicht nur Geld, sondern ob Schulen Hürden früh erkennen und mit Eltern arbeiten können, bevor kleine Probleme zu Fehlzeiten, Schulden oder Entfremdung werden.

  3. Armuts- und Schulkostenorganisationen wie vzw Krijt

    Die armutspolitische Perspektive rückt Schulkosten und unbezahlte Rechnungen näher ins Zentrum der Debatte. Aus diesem Blickwinkel ist zusätzliche Finanzierung nur dann nützlich, wenn sie die tägliche Praxis verändert: klarere Kostenregelungen, Prävention vor Verschuldung, weniger Scham für Eltern und konkrete Wege zu Hilfe. Sie ist eine Kontrolle für Ankündigungen, die großzügig klingen, aber die Familien nicht erreichen, die sich in Systemen am wenigsten zurechtfinden können.